Gruppenklärwerk Ditzingen

Untere Glemstalstraße 64 · 71254 Ditzingen · Direktkontakt 07 11/216-982 57

Das Betriebspersonal des Gruppenklärwerks Ditzingen betreibt und wartet die Abwasserreinigungseinrichtungen und Schlammbehandlungsanlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen und überwachen die Reinigungsleistung des Klärwerks.

Profil Gruppenklärwerk Ditzingen

Das Gruppenklärwerk Ditzingen ist mit einer Ausbaugröße von 120.000 Einwohnerwerten zu 60 Prozent im Besitz von Stuttgart und zu 40 Prozent im Besitz von Ditzingen. Bereits 1967 wurden die ersten mechanisch-biologischen Reinigungsbauwerke am Standort Ditzingen in Betrieb genommen. In den folgenden Jahrzehnten erfolgte ein fortlaufender Ausbau des Klärwerks mit neuesten Standards.

Die wesentlichen  geruchsintensiven Anlagenteile wie Rechenanlage, Sandfanganlage und Vorentwässerungsanlage sowie Schlammbehandlungsanlage sind eingehaust und die Abluft wird behandelt. Eine umfassende Sanierung der mechanischen und biologischen Anlagenteile erfolgt seit dem Jahr 2010.

Der Klärschlamm wird in zwei Faulbehältern ausgefault, in zwei Siebbandpressen mechanisch entwässert und in der Klärschlammverbrennungsanlage im Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen verbrannt.

Das Gruppenklärwerk Ditzingen ist aber nicht nur bei der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung auf den neuesten Stand. Bereits seit dem Jahr 1988 wird durch den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes – seit 2007 die 2. Generation – Eigenstrom und Eigenwärme produziert, was die Umwelt erheblich entlastet. Der Strom und die Wärme „verlassen“ das Klärwerk nicht, sondern werden in die klärwerkseigenen Netze eingespeist. Das spart Kosten!

Die Abwasserreinigung erstreckt sich nicht  nur auf Teile des  Einzugsgebietes der Landeshauptstadt. Ditzingen als Miteigentümer und Gerlingen als Partnerstadt leiten ebenfalls ihre Abwässer in das Gruppenklärwerk ein. Dies regeln Abwasseranschlussverträge.

Seit dem Jahr 1995 wird die Abwasserableitung, Regenwasserbehandlung und Abwasserreinigung als Eigenbetrieb innerhalb des Tiefbauamtes geführt. Diese Betriebsart gibt den Verantwortlichen den nötigen Spielraum für Entscheidungen im Sinne des Gewässer- und Klimaschutzes.

Nach oben