Klärwerk Stuttgart-Möhringen

Körschwiesen 36 A · 70567 Stuttgart · Direktkontakt 07 11/216-983 08

Hier befindet sich das Sachgebiet Außenklärwerke. Das Betriebspersonal des Klärwerks Möhringen betreibt und wartet die Abwasserreinigungseinrichtungen und Schlammbehandlungsanlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen und überwachen die Reinigungsleistung des Klärwerks.

Profil Klärwerk Stuttgart-Möhringen

Das Klärwerk Stuttgart-Möhringen ist mit einer Ausbaugröße von 160.000 Einwohnerwerten das zweitgrößte Klärwerk in der Landeshauptstadt. Bereits 1954 wurden die ersten mechanischen Reinigungsbauwerke am Standort Möhringen in Betrieb genommen. In den folgenden Jahrzehnten erfolgte ein fortlaufender Ausbau des Klärwerks zu einer mechanisch-biologischen Anlage mit neuesten Standards.

Die wesentlichen  geruchsintensiven Anlagenteile wie Rechenanlage, Sandfanganlage und Vorklärbecken sind eingehaust und die Abluft wird behandelt. Die biologische Abwasserreinigung wurde in mehreren Baustufen den jeweiligen Gewässerschutzzielen angepasst.

Der Klärschlamm wird in zwei Faulbehältern ausgefault, mit Zentrifugen mechanisch entwässert, in einem Schlammsilo zwischengelagert und  in der Klärschlammverbrennungsanlage im Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen verbrannt.

Das Klärwerk Stuttgart-Möhringen ist aber nicht nur bei der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung, auf den neuesten Stand. Seit dem Jahr 2000 wird durch den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes aus Klärgas Eigenstrom und Eigenwärme produziert, was die Umwelt erheblich entlastet. Der Strom und die Wärme „verlassen“ das Klärwerk nicht, sondern werden in die klärwerkseigenen Netze eingespeist. Das spart Kosten! Zudem wurde in den Jahren 2007 bis 2010 eine Brennstoffzelle auf ihre Tauglichkeit für Klärgas innerhalb eines Forschungsvorhabens getestet.

Die Abwasserreinigung erstreckt sich nicht nur auf das Einzugsgebiet der Landeshauptstadt. Leinfelden-Echterdingen als Partnerstadt leitet ebenfalls seine Abwässer in das Klärwerk ein. Dies regelt ein Abwasseranschlussvertrag.

Seit dem Jahr 1995 wird die Abwasserableitung, Regenwasserbehandlung und Abwasserreinigung als Eigenbetrieb innerhalb des Tiefbauamtes geführt. Diese Betriebsart gibt den Verantwortlichen den nötigen Spielraum für Entscheidungen im Sinne des Gewässer- und Klimaschutzes.

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